Geringe Sturmschäden auf Friedhof Piepersloh

Sturmschäden auf dem kommunalen Friedhof Piepersloh

Die umgestürzten Bäume auf dem Friedhof Piepersloh wurden zersägt und abtransportiert. Foto: STL
Die umgestürzten Bäume auf dem Friedhof Piepersloh wurden zersägt und abtransportiert. Foto: STL

Die durch umgestürzte Bäume verursachten Sturmschäden auf dem kommunalen Friedhof Piepersloh halten sich in Grenzen: Laut Stadtreinigungs-, Transport- und Baubetrieb Lüdenscheid (STL) wurden zwar die Einfassungen einiger Gräber und auch Grabschmuck stellenweise beschädigt. Grabsteine jedoch seien unversehrt geblieben - mit einer Ausnahme.

Bei einem der etwa zehn Bäume, die am Donnerstag, 11. März, bei den Sturmböen umgeknickt waren, handelte es sich nämlich um einen sogenannten Bestattungsbaum. Die Asche von Verstorbenen kann im Wurzelbereich eines Baumes beerdigt werden. Der Baum dient dann als Grabmal, an dem beispielsweise ein Schild zum Gedanken an eine verstorbene Person angebracht werden kann. "Wir werden diesen Baum schnellstmöglich ersetzen", kündigt der stellvertretende STL-Werkleiter Andreas Fritz an.

Am Freitagmorgen wurden die großen Bäume, die im unteren Randbereich des Friedhofs an der Werkshagener Straße auf Gräber gestützt waren, zerkleinert und entfernt. Bei den Aufräumarbeiten kam ein Hubsteiger zum Einsatz. Einige Restarbeiten sollen am kommenden Montag, 15. März, noch erledigt werden.

Lüdenscheid, 12.03.2021